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(Perhalogenmethylthio)heterocyclen, XXII. N ‐Funktionalisierung von 2,3,4,5‐Tetrakis(trifluormethylthio)pyrrol
Author(s) -
Haas Alois,
Klare Christiane
Publication year - 1985
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19851181129
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , yield (engineering) , pyrrole , polymer chemistry , organic chemistry , metallurgy , materials science
Umsetzungen von 2,3,4,5‐Tetrakis(trifluormethylthio)pyrrol ( 2a ) mit NaOCl bzw. NaOBr führen zu den N ‐Halogenverbindungen 2c und d . Fluorierung von 2c mit NaF/Sb 2 O 3 liefert 2e . Durch metathetische Reaktion bildet 2c mit KCN, KOCN, AgSeCN bzw. NaX (X SCN, NH 2 und SH) 2f – k . Die unterschiedlich stabilen Verbindungen zerfallen, wie am Beispiel von 2i gezeigt, zum 2,2L′‐Bipyrrol 3 und X 2 , hier (SCN) x . Mit den Isocyanaten CF 3 SO 2 NCO und C 6 H 5 NCO liefert 2j die Harnstoffe 4a,b . In siedendem CCl 4 in Gegenwart von Pyridin setzt sich 2a bzw. 2b mit Cl 3 S 3 N 3 zu 5 um, das mit Butadien genau wie 2f in einer [4 + 2]‐Cycloaddition in 6a,b übergeht. Keine Halogenierungseigenschaften zeigen 2c , e , sondern sie bilden photochemisch unter HX (X Cl, F)‐Abspaltung mit C 6 H 5 CH 3 in guten Ausbeuten 7 . Unter Wanderung einer CF 3 S‐Gruppe entsteht aus 2c und Silberphthalimid 8 . Die Oxidation von 2a mit konz. H 2 SO 4 /CrO 3 führt zu 9 . Die Konstitutionen von 2g – i und 8 werden diskutiert; ein Vergleich zwischen Chlor und 1 wird vorgenommen.

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