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Komplexierung von Ag I durch Kronenether mit unterschiedlichen Donoratomen und strukturell variierten Kryptanden in Methanol
Author(s) -
Buschmann HansJürgen
Publication year - 1985
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19851181102
Subject(s) - chemistry , cryptand , bicyclic molecule , potentiometric titration , ligand (biochemistry) , titration , medicinal chemistry , denticity , stereochemistry , methanol , polymer chemistry , inorganic chemistry , crystal structure , crystallography , ion , organic chemistry , receptor , biochemistry
Die Komplexstabilität von Ag I mit mono‐ und bicyclischen Liganden 1 – 6 wurde durch potentiometrische Titrationen in Methanol gemessen. Mit Hilfe kalorimetrischer Titrationen wurden die Reaktionsenthalpien bestimmt. Alle monocyclischen Liganden, die neben Stickstoff auch Sauerstoff und Schwefel als Donoratome enthalten, bildeten – mit einer Ausnahme – stabilere Komplexe als reine Kronenether. Liganden, deren Durchmesser kleiner ist als der von Ag + , sind in der Lage Komplexe zu bilden, deren Zusammensetzung Ligand zu Kation 2:1 ist. Die Verkleinerung des Hohlraumes der Kryptanden durch Benzo‐Anellanden ( 4,5 ) führt nur zu einer kleinen Abnahme der Komplexstabilität. Andere strukturelle Veränderungen an den bicyclischen Liganden beeinflussen die Komplexbildung nicht.