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Perhalogenierte 1,2,3,5‐Dithiadiazolium‐Salze und 1,2,3,5‐Dithiadiazole
Author(s) -
Höfs HansUlrich,
Bats Jan W.,
Gleiter Rolf,
Hartmann Gabriele,
Mews Rüdiger,
EckertMaksić Mirjana,
Oberhammer Heinz,
Sheldrick George M.
Publication year - 1985
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19851180930
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Synthesen der perhalogenierten 1,2,3,5‐Dithiadiazolium‐Salze FCN 2 S 2 + Cl − ( 5 ) (durch Metathese aus ClCN 2 S 2 + Cl − mit AgF 2 ), FCN 2 S 2 + AsF 6 − ( 5a ) (aus 5 und AgAsF 6 ), CF 3 CN 2 S 2 + Cl − ( 11 ) (aus CF 3 CN und S 3 N 3 Cl 3 in fl. SO 2 (bei dieser Reaktion werden als Nebenprodukte u.a. S 5 N 5 + FeCl 4 − ( 9 ), S 4 N 4 O 2 ( 10 ), CF 3 CN 3 S 2 Cl 2 ( 11a ) und CF 3 CN 4 S 3 + S 3 N 3 O 4 − ( 12 ) isoliert) und BrCN 2 S   2 + Cl − ( 15 ) (aus 13c und SO 2 Cl 2 ) werden mitgeteilt. Durch Reduktion von XCN 2 S 2 + (Cl, Br) − mit Zn in fl. SO 2 entstehen die entsprechenden Radikale XCN 2 S   2 ·( 13a–d , X = F, Cl, Br, CF 3 ) in hohen Ausbeuten. Diese Radikale sind im festen Zustand diamagnetisch. Durch Umsetzung von 13b und d mit den ihnen zugrunde liegenden Chloriden lassen sich definierte Verbindungen der Zusammensetzung (XCN 2 S 2 ) 3 Cl ( 16a, b , X = Cl, CF 3 ) erhalten. Bei der Umsetzung von ClCN 2 S 2 + SbCl 6 − mit 13b erfolgt dagegen Reduktion des Anions unter Bildung von (ClCN 2 S 2 + ) 2 SbCl 5 2− ( 17 ). Die Strukturen von 13d und 16b wurden durch Röntgen‐, die von 13d außerdem durch Elektronenbeugung in der Gasphase bestimmt. Zum Verständnis der gefundenen Strukturen und der gemessenen ESR‐Spektren von 13 wurden Modellrechnungen nach der MNDO‐Methode an dem RCN 2 S 2 ‐System sowie an den möglichen Dimeren von 13 durchgeführt.

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