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Synthese und Struktur von N ‐Acylimidsäureestern
Author(s) -
Kupfer Rainer,
Nagel Michael,
Würthwein ErnstUlrich,
Allmann Rudolf
Publication year - 1985
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19851180808
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , conformational isomerism , stereochemistry , molecule , organic chemistry
N ‐Acylimidsäureester 1 können durch Umsetzung von Imidsäureester‐hydrochloriden 5 mit Acylhalogeniden 7 in Gegenwart von 2.2 mol Base wesentlich einfacher und in höherer Ausbeute dargestellt werden als bisher (14 Beispiele). Die röntgenographisch ermittelte Festkörper‐Konformation eines Derivates ( 1dbd ) zeigt, daß C = N‐ und C=O‐Molekülteil stark gegeneinander verdrillt sind (Torsionswinkel 77.6°p). Die stereochemischen, dynamischen und elektronischen Eigenschaften der Verbindungen 1 werden mit Hilfe von ab initio‐3‐21 G‐Berechnungen an den Konformeren des Grundsystems HO – CHN–CHO ( 8 ) gedeutet und verallgemeinert. Niedrige Rotationsbarrieren (ca. 6 kcal/mol) und niedrige Inversionsschwellen (max. 8 kcal/mol) verdeutlichen die zahlreichen günstigen Wechselwirkungsmöglichkeiten zwischen der C = N‐ und der C = O‐Gruppe in solchen funktionalisierten Iminderivaten. Die Verbindungen 1 sind energiereicher als die isomeren Bisacylamine und sollten sich daher als reaktive C–N–C‐Bausteine synthetisch eignen. Die spektroskopischen Eigenschaften (IR, 13 C‐ und 1 H‐NMR, MS) werden mitgeteilt und diskutiert.

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