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Zum Mechanismus der thermischen Umlagerung von Bicyclo[2.2.0]hexan: Dispiro[cyclopropan‐1,2′‐bicyclo[2.2.0]‐hexan‐3′,1′′‐cyclopropan] und analog substituierte Derivate als neue Modellverbindungen
Author(s) -
Kaufmann Dieter,
Meijere Armin De
Publication year - 1984
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19841171013
Subject(s) - chemistry , bicyclic molecule , medicinal chemistry , stereochemistry
Die 2,3‐Diazabicyclo[2.2.2]oct‐2‐ene 10a–c ergeben bei der Thermolyse nur das jeweils thermodynamisch stabilere 1,5‐Hexadien, nämlich 11, 13 bzw. 15. Bei der Photolyse entstehen daneben in beachtlichen Anteilen von 66, 29 und 58% die neuen Bicyclo[2.2.0]hexan‐Derivate 2, 4 bzw. 3 ; dem Nebenprodukt (2%) aus 10a kommt höchstwahrscheinlich die Konstitution des Hexalins 12 zu, wie es aus einem intermediären Diradikal durch Nachbargruppenbeteiligung der beiden Dreiringe entstehen müßte. Die Thermolyse von 2, 3 und 4 folgt Zeitgesetzen 1. Ordnung und führt zu 11, 13 und 15. Nach den kinetischen Daten, die am besten mit einem zweistufigen Verlauf zu vereinbaren sind, ist das 1,4‐Diradikal aus 2 gegenüber dem aus 4 rein elektronisch um 25.8 kJ/mol stabilisiert.

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