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(2,6‐Dimethylphenyl)(9‐fluorenyliden)phosphan
Author(s) -
Van Knaap Theodorus A. Der,
Bickelhaupt Friedrich
Publication year - 1984
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19841170306
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , medicinal chemistry
Eine bereits früher durch uns entwickelte Synthese von triarylsubstituierten Phosphaalkenen wurde in angepaßter Form zur Darstellung der beiden Phosphaalkene 6a , b benützt. In einem Versuch, 6a auf einem sehr direkten, kurzen Weg darzustellen, wurde nur ein stark verunreinigtes Produkt erhalten. Dagegen gelang die Synthese von 6b auf folgendem Wege: Kopplung des Chlor(diethylamino)(2,6‐dimethylphenyl)phosphans (7) mit 9‐Fluorenyllithium lieferte das Aminophosphan 8 , das mit Phosphortribromid zu 10 umgesetzt wurde, worauf mit DBU Abspaltung von Bromwasserstoff zu 6b erfolgte. Die NMR‐Spektren von 6b zeigen, daβ 6b im Vergleich zum nicht eingeebneten C, C ‐Diphenylanalogen 1b eine durch die Konjugation stärker polarisierte P = C‐Bindung hat. Im Vergleich zu 1b zeigt 6b eine erhöhte Reaktivität bei der Selbstaddition, bei der Addition von Wasser und bei der Reaktion mit Phenylazid unter Bildung des Iminomethylenphosphorans 12 . Alle Beobachtungen führen zu der Schlußfolgerung, daβ in den triaryl‐substituierten Phosphaalkenen die sterische Hinderung der P = C‐Bindung von ausschlaggebender Bedeutung ist.

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