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η 1 ,η 2 ‐4‐Alkenyl(η 5 ‐cyclopentadienyl)nickel‐Komplexe
Author(s) -
Lehmkuhl Herbert,
Naydowski Christian,
Benn Reinhard,
Rufińska Anna,
Schroth Gerhard,
Mynott Richard,
Krüger Carl
Publication year - 1983
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19831160707
Subject(s) - chemistry , nickel , cyclopentadienyl complex , crystal structure , stereochemistry , ligand (biochemistry) , ring (chemistry) , nuclear magnetic resonance spectroscopy , crystallography , catalysis , biochemistry , receptor , organic chemistry
η 1 ,η 2 ‐4‐Alkenylnickel‐Komplexe wie 1 isomerisieren bei 70°C über einen βH‐Eliminierungsmechanismus zu den entsprechenden isomeren η 3 ‐Allynickel‐Komplexen wie z. B. 2, 3 . Einbindung der Atome C‐1 und C‐2 des Alkenylliganden in einen aromatischen Ring in 10 oder in ein Cyclopropylsystem in 11–17 erhöht die Stabilität gegen βH‐Eliminierung. 1 H NMR‐ und Kristallstrukturuntersuchungen (an 17 ) beweisen die Molekülstruktur von 11–17 . Durch PMe 3 wird die CC‐Bindung aus der Koordination mit Ni verdrängt. Es entstehen die 1:1‐Komplexe 18–22 . Analoge η 1 , η 2 ‐Alkenylnickel‐Verbindungen mit um ein Glied kürzerer oder längerer Kette sind nicht stabil. Die 3‐Alkenylkomplexe lagern sich ‐ abhängig von der Substitution an der CC‐Bindung ‐ in den η 3 ‐Cyclopentenyl‐Komplex 26 bzw. die offenkettige (η 3 ‐3‐Vinylallyl)nickel‐Verbindung 28 um. Aus 5‐Alkenylnickel entstehen die Kohlenwasserstoffe 29–31 , deren Bildung diskutiert wird.