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Photochemische Hydroformylierung mit Cobaltkatalysatoren in Methanol
Author(s) -
Mirbach Manfred J.,
Topalsavoglou Nikolaos,
Phu Tuyet Nhu,
Mirbach Marlis F.,
Saus Alfons
Publication year - 1983
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19831160418
Subject(s) - chemistry , hydroformylation , isoprene , cobalt , methanol , medicinal chemistry , catalysis , carbonylation , selectivity , polymer chemistry , organic chemistry , carbon monoxide , rhodium , copolymer , polymer
Die photochemische Hydroformylierung von 1‐Octen mit Cobalt/Phosphan‐Komplexen in Methanol führt unter milden Bedingungen (80°C, 80 bar CO/H 2 ) mit ⩾ 90% Selektivität zu linearen Aldehyden. Die Reaktionsgeschwindigkeit steigt mit der Temperatur ( E a = 5 – 6 kcal/mol) und dem Synthesegasdruck an. Sie ist nahezu unabhängig von der Art der eingesetzten Cobaltverbindung, z.B. Co(OAc) 2 , Co 2 (CO) 8 oder Co 2 (CO) 6 (PBu 3 ) 2 . Bei niedrigem Druck wird 1‐Octen bevorzugt hydroesterifiziert. Unter analogen Bedingungen reagiert Isopren zu ungesättigten Oxoprodukten und linearen Isopren‐Dimeren. Mit unmodifiziertem Octacarbonyldicobalt wird die Hydroformylierung von innenständigen Olefinen durch UV‐Licht beschleunigt, nicht aber die Reaktion von terminalen Olefinen oder von Dienen. UV‐Bestrahlung von Cobaltacetat führt unter Hydroformylierungsbedingungen zu einer raschen Reduktion der Co II ‐Verbindung; dadurch wird die Induktionsperiode von ≈ 15 h (ohne Bestrahlung) auf ca. 30 min vermindert.

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