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Photoadditionen von Anthracenen an 2,4‐Hexadien und 1,3,5‐Cycloheptatrien
Author(s) -
Kaupp Gerd,
Grüter HeinzWilli,
Teufel Eberhard
Publication year - 1983
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19831160222
Subject(s) - chemistry , adduct , diradical , cycloheptatriene , stereochemistry , singlet state , excited state , physics , organic chemistry , nuclear physics
Elektronisch angeregtes 9‐Anthracencarbonitril ( 1 *) wird von 2,4‐Hexadien ( 2 ) entgegen theoretischen Erwartungen zum [4 + 4]‐Addukt 3 mit trans ‐Doppelbindung abgefangen, aus dem oberhalb 0°C durch suprafaciale 1,3‐Verschiebung das [4 + 2]‐Addukt 4 entsteht. Auch 1,3,5‐Cycloheptatrien ( 6 ) reagiert mit 1 * zu einem thermolabilen [4 + 4]‐Addukt 7 (→ 8 ). Daneben entstehen weitere Addukte ( 9 , 10 , 11 , 12 ) über isomere Diradikale. Anthracen ( 19 *) bildet mit 6 die [4 + 6]‐, [4 + 4]‐, [4 + 2]‐, Substitutions‐ und Peripher‐Addukte 20 , 21 , 22 , 23 , 24 . Mit 9‐Phenylanthracen ( 25 *) und 6 gibt es die entsprechenden, z. T. stellungsisomeren, Addukte ( 26 ; 29 ; 27 , 28 ; 30 , 31 ; 32 ). Die Reaktionen werden an Hand von Diradikalmechanismen gedeutet. Zahlreiche bereits theoretisch klassifizierte Literaturangaben werden ergänzt oder berichtigt, die Gründe für die fehlerhaften theoretischen Vorhersagen diskutiert. Die Produktevielfalt kann durch empirische Extrapolation im Rahmen des experimentell gesicherten Cyclovinylogieprinzips detailliert verstanden werden.

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