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Nachweis von 4‐Homocubyl‐Carbenium‐Ionen als reaktive Zwischenstufen
Author(s) -
Mergelsberg Ingrid,
Langhals Heinz,
Rüchardt Christoph
Publication year - 1983
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19831160137
Subject(s) - chemistry , solvolysis , carbenium ion , bromide , medicinal chemistry , ion , organic chemistry , hydrolysis
Bei der Thermolyse von N ‐(4‐Homocubyl)‐ N ‐nitrosoacetamid ( 9 ) und bei der Solvolyse von 4‐Homocubylbromid ( 5 ) in Hexafluor‐2‐propanol entsteht 4‐(Hexafluorisopropoxy)homocuban ( 6 ) als Hauptprodukt. Dies beweist das Auftrete von 4‐Homocubyl‐Carbenium‐Ionen als Zwischenstufen beider Reaktionen. Die Solvolysegeschwindigkeit von 4‐Homocubylbromid bei 120°C in Hexafluor‐2‐propanol ( k 1 120°C= 1.3 · 10 −7 s −1 ) ist wesentlich höher als die von 1‐Norbornylbromid, dessen Solvolyse unter diesen Bedingungen nicht nachweisbar ist. Da die Ionisation von 4‐Homocubylbromid nach Kraftfeldrechnungen mit 66 kcal · mol −1 Ansteigen an Spannungsenthalpie verbunden ist, wird für das 4‐Homocubyl‐Carbenium‐Ion eine nichtklassische Stabilisierung angenommen.