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Schwefel‐Anionen mit der Koordinationszahl 3: Synthese, Struktur und Existenzbereich
Author(s) -
Roesky Herbert W.,
Schmieder Wilfried,
Isenberg Wilhelm,
Sheldrick William S.,
Sheldrick George M.
Publication year - 1982
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19821150805
Subject(s) - chemistry , trimethylsilyl , medicinal chemistry , nucleophile , polymer chemistry , stereochemistry , organic chemistry , catalysis
Die Umsetzungen von Sulfonylschwefeldiimiden mit Alkalialkoholaten führen zu den Salzen 1a – g . Eine Röntgenstrukturanalyse von 1f zeigt die erwartete Geometrie mit dem zentralen dreifach koordinierten Schwefelatom. 1c reagiert mit elementarem Chlor zum Natriumsalz 2 der azaanalogen Chlorsulfonsäure. Setzt man NaNH 2 als Nucleophil mit Bis(phenylsulfonyl)schwefeldiimid um, so entsteht als Hauptprodukt Tris(phenylsulfonylimido)sulfit ( 3 ), dessen Struktur ebenfalls durch eine Röntgenstrukturanalyse aufgeklärt wurde. Analog dem SO   3 2− ‐Anion besitzt in 3 das zentrale Schwefelatom trigonal pyramidale Konfiguration. Die azaanaloge Verbindung 4 der Fluorsulfinsäure entsteht bei der Reaktion von Bis(phenylsulfonyl)schwefeldiimid mit sorgfältig getrocknetem CsF. Bei der Umsetzung von Bis(trimethylsilyl)schwefeldiimid mit CsF, das etwa 7% Wasser enthält, bildet sich das monomere Caesiumsalz des Sulfimids, das nach Kationenaustausch in Form der Salze 5a und b charakterisiert wurde. Tetraphenylphosphoniummethoxid reagiert mit 5‐(Trimethylsilyloxy)‐1,3λ 4 ,2,4,6‐dithiatriazin‐1,1‐dioxid ( 6 ) unter CH 3 OSi(CH 3 ) 3 ‐Abspaltung zu 7 . Das Anion von 7 enthält eine Carbonylgruppe.

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