z-logo
Premium
Triarylmethyl‐Systeme, IV. Synthese und Reaktionen von α‐Hydroxy‐ und α‐Halogen‐α‐aryl[1.n]paracyclophanen
Author(s) -
Staab Heinz A.,
Kuochen Chi,
Ruland Alfred
Publication year - 1982
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19821150511
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Durch Bromierung der Kohlenwasserstoffe 1a – d und 6 wurden α‐Brom‐α‐aryl[1.n]paracyclophane mit n = 5–8 ( 2a – d , 7 ) dargestellt. Aus 2a – d erhielt man die α‐Hydroxy‐Verbindungen 3a – d , von denen aus die α‐Chlor‐ und α‐Fluor‐Derivate 4a – d bzw. 5a,b zugänglich waren. – Verbindungen des Typs 2 – 5 interessierten als Vertreter eines besonderen Triarylmethyl‐Systems, für das als Folge der [1.n]Paracyclophan‐Struktur ungewöhnliche sterische und elektronische Effekte zu erwarten waren. Die Bildung der p,p ′‐überbrückten Triarylmethyl‐Radikale 8 aus 2a – d und ihre Dimerisierung wurden untersucht. Die Geschwindigkeiten der über Carbenium‐Ionen 9 verlaufenden Hydrolysen der α‐Brom‐ und α‐Chlor‐Verbindungen 2a – d bzw. 4a – d in Wasser/Aceton wurden durch Leitfähigkeitsmessungen bestimmt und mit denen der entsprechenden Di‐ und Triphenylmethyl‐Derivate verglichen. Die Stabilitäten der aus den α‐Hydroxy‐Verbindungen 3a – d in konz. Schwefelsäure erzeugten Carbenium‐Ionen 9 mit n = 5–8 wurden ermittelt; ihre Abhängigkeit von n wird unter dem Gesichtspunkt der sterischen und elektronischen Effekte des α‐Aryl[1.n]paracyclophan‐Systems diskutiert. Einige spektroskopische Daten der Carbanionen 10 werden mitgeteilt.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here