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Riburon‐ und Lyxuronpurinnucleosid‐Derivate – Synthese, Trennung und Struktursicherung der verschiedenen Verknüpfungsisomeren
Author(s) -
Schmidt Richard R.,
Lösch Gabriele R.,
Fischer Peter
Publication year - 1980
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19801130908
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Durch Schmelzkondensation von Riburonsäure‐ ( 1 ) und Lyxuronsäure‐Derivaten ( 14 ) mit silyliertem Purin ( 2a ) bzw. silylierten Chlor‐ und Aminopurinen ( 2b–g ) wurden – u. a. in Abhängigkeit von der Struktur der Carboxylfunktion – verschiedene Anteile an N ‐7‐ und N ‐9‐verknüpften α‐ und β‐konfigurierten Purinnucleosiden erhalten; die Verknüpfungsisomeren wurden durch Mitteldruckchromatographie an leistungsfähigen Trennsäulen quantitativ aufgetrennt. Um die bisherigen Kriterien für die Strukturzuordnung daran zu prüfen, wurden von allen Derivaten unter standardisierten Bedingungen UV‐, 1 H‐NMR‐ und 13 C‐NMR‐Spektren aufgenommen. Die Regiochemie am Purin war zwar nicht zuverlässig aus UV‐Daten, jedoch eindeutig aus den 13 C‐NMR‐Daten des Aglycons zu ermitteln; die Konfiguration am anomeren Zentrum des Zuckers andererseits ließ sich aus den Furanosid‐ 13 C‐Verschiebungen der 2′,3′‐ O ‐isopropyliden‐geschützten Nucleoside sicher bestimmen.
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