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Reaktionen mit phosphororganischen Verbindungen, XLVI. Umpolung der Reaktivität von 1,3‐Dicarbonylverbindungen durch Einführung einer Triphenylphosphonio‐Gruppe. – Regioselektive Synthese von Isoxazolen und Pyrazolen aus (2,4‐Dioxoalkyl)triphenylphosphonium‐Salzen
Author(s) -
Öhler Elisabeth,
Zbiral Erich
Publication year - 1980
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19801130904
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die aus den Phosphoniumsalzen 2 bzw. 6 mit BuLi erhältlichen Ylide reagieren mit Säurechloriden zu den γ‐Acylierungsprodukten 3 bzw. 7 , die mit Salzsäure in die entsprechenden (Dioxoalkyl)phosphoniumsalze 4 bzw. 8 übergeführt werden können. Aus diesen entstehen mit NH 2 OH · HCl regioselektiv die Isoxazolderivate 9 und 10 , mit RNHNH 2 · HCl (RH oder C 6 H 5 ) werden ebenso selektiv die pyrazolhaltigen Phosphoniumsalze 14 und 15 gebildet. In beiden Fällen bedeutet das eine Umkehrung der Cyclisierungsrichtung im Vergleich zu den phosphorfreien 1,3‐Dicarbonylverbindungen. Durch Alkali werden 9 und 10 zu Triphenylphosphanoxid und den Isoxazolen 11 und 12 , die Phosphoniumsalze 14 und 15 zu den Pyrazolen 16 und 17 gespalten. Durch Wittig‐Reaktion werden aus 9a die isomeren Isoxazole E ‐ 13 und Z ‐ 13 und aus 14a die Pyrazolylolefine 18 hergestellt.