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Pteridine, LXVI: Synthese und Eigenschaften von Dihydro‐ und Tetrahydro‐Derivaten der Pterin‐6,7‐dicarbonsäure
Author(s) -
Mengel Rudolf,
Pfleiderer Wolfgang
Publication year - 1978
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19781111205
Subject(s) - chemistry , pterin , pteridine , stereochemistry , medicinal chemistry , organic chemistry , enzyme , cofactor
Pterin‐6,7‐dicarbonsäure ( 3 ) läßt sich am einfachsten durch Kondensation von 2,5,6‐Triamino‐4(3 H )‐pyrimidinon ( 15 ) mit 2,3‐Dioxobernsteinsäure‐dimethylester ( 14 ) und anschließende Verseifung darstellen. Trockenes Erhitzen von 3 führt vorwiegend zu Pterin‐6‐carbonsäure ( 11 ). Analoge Kondensationen mit den 6‐methylamino‐substituierten Pyrimidinonen 19 bzw. 20 und 14 lieferten die 8‐Methylpterin‐6,7‐dicarbonsäure‐dimethylester 21 bzw. 22 . Durch katalytische Hydrierung werden die Pterincarbonsäure‐Derivate in die 5,6,7,8‐Tetrahydro‐Form ( 31 – 37 ) und durch Luftoxidation in die entsprechenden 7,8‐Dihydro‐Verbindungen ( 38 – 41 ) übergeführt. Die neu dargestellten Substanzen werden durch p K a ‐Werte, UV‐ und NMR‐Spektren charakterisiert, wobei auffällt, daß die 7,8‐Dihydropterincarbonsäure‐Derivate die für 7,8‐Dihydropterine typische Bathochromie beim Übergang vom Neutralmolekül zum Kation nicht zeigen. Der 5‐Formyl‐5,6,7,8‐tetrahydropterin‐6,7‐dicarbonsäure‐dimethylester ( 30 ) erweist sich als photolabil und geht unter UV‐Bestrahlung in den 7,8‐Dihydropterin‐6,7‐dicarbonsäure‐dimethylester ( 38 ) bei gleichzeitiger Bildung von Formaldehyd über.

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