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Alkyl‐ und Arylfluorphosphine als Liganden in Übergangsmetallkomplexen mit Metallen in positiver Oxidationsstufe, IV: Ligandenaustausch‐ und Redoxreaktionen an Eisen‐, Cobalt‐ und Nickelhalogenid‐Komplexen
Author(s) -
Bartsch Rainer,
Hausard Marcel,
Stelzer Othmar
Publication year - 1978
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19781110419
Subject(s) - chemistry , cobalt , medicinal chemistry , nuclear chemistry , inorganic chemistry
Die Cobalt(II)‐ und Nickel(II)‐halogenid‐Komplexe CoX 2 (PhPF 2 ) 3 und NiX 2 (PhPF 2 ) 3 (X = Br, I) werden durch überschüssiges Difluorphenylphosphin zu Cobalt(I)‐ bzw. Nickel(0)‐Komplexen CoX(PhPF 2 ) 4 (X = Br, I) bzw. Ni(PhPF 2 ) 4 reduziert. Diese Komplexe entstehen auch, wenn anstelle der Komplexe des PhPF 2 die des Di‐ tert ‐butylfluorphosphins, MX 2 (tBu 2 PF) 2 (M = Co, Ni; X = Cl, Br, I), bzw. Tributylphosphins, NiBr 2 (Bu 3 P) 2 , eingesetzt werden. Die Reduktion der Komplexe CoX 2 (PhPF 2 ) 3 (X = Br, I) mit Zink/Quecksilber liefert überraschenderweise den vollständig substituierten Komplex Hg[Co(PhPF 2 ) 4 ] 2 . Wird der kationische Eisen(II)‐Komplex [FeCl(PhPF 2 ) 5 ][FeCl 4 ] mit Zink/Quecksilber reduziert, erhält man den Eisen(0)‐Komplex Fe(PhPF 2 ) 5 , während mit Eisenpulver die Eisen(II)‐Verbindung cis ‐FeCl 2 (PhPF 2 ) 4 gebildet wird. Oxidation von Fe(PhPF 2 ) 5 mit Brom oder Iod führt zu cis ‐FeX 2 (PhPF 2 ) 4 (X = Br, I). Die Komplexe Hg[Co(PhPF 2 ) 4 ] 2 , Ni(RPF 2 ) 4 (R = tBu, Ph), CoI(PhPF 2 ) 4 , Fe(PhPF 2 ) 5 und cis ‐FeCl 2 (PhPF 2 ) 4 können auch direkt durch Einwirkung der überschüssigen Difluorphosphine auf die entsprechenden Übergangsmetallhalogenide in Gegenwart geeigneter Reduktionsmittel erhalten werden.