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Dreikernige Sandwichkomplexe mit Dialkylphosphonat‐Brückenliganden: Synthese, NMR‐, IR‐ und Raman‐spektroskopische Untersuchungen
Author(s) -
Kläui Wolfgang,
Dehnicke Kurt
Publication year - 1978
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19781110205
Subject(s) - chemistry , crystallography , stereochemistry
Es wird über die Synthese des Halbsandwichkomplexes [C 5 H 5 Co{P(O)(OR) 2 } 2 {P(OH)(OR) 2 }] ( 4 ) aus [C 5 H 5 Co{P(OR) 2 O} 3 BF]BF 4 ( 3 ) berichtet. 4 ist ein neuartiger O 3 ‐Tripodligand, der mit den zweiwertigen Metall‐Ionen M = Mg, Ca, Sr, Ba, Pb, Mn, Fe, Co, Ni, Cu, Zn, Cd, Hg zu dreikernigen Verbindungen der Zusammensetzung [{(C 5 H 5 )Co[P(O)(OR) 2 ] 3 } 2 M] ( 5a – m ) reagiert. In den sandwich‐artigen Komplexen 5 bilden die Dialkylphosphonatliganden Brücken der Art Co(PO) 3 M(OP) 3 Co zwischen den drei Metallzentren. Die 1 H‐NMR‐Spektren werden diskutiert. Im IR‐Spektrum beobachtet man als Folge der nicht regulären Oktaederkoordination beim Cu II ‐Komplex 5j und bei der Quecksilberverbindung 5m eine Aufspaltung der V P = O und δP = O‐Banden. An Hand der IR‐Spektren wird gezeigt, daß die Jahn‐Teller‐Verzerrung des Cu II ‐Komplexes 5j unter einem Druck von 35 kbar aufgehoben werden kann.