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Die Kristallstruktur des 1,1,3,3‐Bis(2,2′‐biphenylylen)propens und des Lithium‐1,1,3,3‐bis(2,2′‐biphenylylen)propenid‐Monodiethylethers
Chemische BerichtePeer ReviewedBladauski Dieter +11977Journals
Die Molekülstruktur der Titelverbindungen wurde durch Röntgenstrukturanalyse bestimmt und bis zu einem R ‐Wert von 0.046 bzw. 0.064 verfeinert. Im Kohlenwasserstoff 1 sind die beiden planaren Fluorensysteme um 81° gegeneinander verdrillt. In der Lithiumverbindung 2 bilden die beiden identischen Fluoren‐Einheiten, welche deutliche Abweichungen von einem planaren Bau aufweisen (Abb. 5), miteinander einen Winkel von 46°. Die Koordinatiossphäre der Lithiumatome umfaßt die Ringe A aus verschiedenen Carbanion‐Molekülen (Lithium‐Ring‐Abstand2.42 Å) und ein Ethersauerstoff‐Atom (Li O=1.91 Å), die angenähert trigonal planar angeordnet sind. Die Struktur von 2 wird wie bereits früher in anderen Fällen über eine kovalente Wechselwirkung der sp 2 ‐Orbitale des Lithiums mit der π‐Elektronenwolke sowie des p‐Orbitals des Lithiums mit dem HOMO des Carbanios interpretiert.
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