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Vertikale oder nicht‐vertikale Stabilisierung im Pentacyclo[4.3.0.0 2,4 .0 3,8 .0 5,7 ]non‐9‐yl‐Kation? Das 9‐Methylenpentacyclononan‐Radikalkation
Author(s) -
Martin HansDieter,
Heller Constanze,
Haider Rudolf,
Hoffmann Reinhard W.,
Becherer Johannes,
Kurz Hans R.
Publication year - 1977
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19771100906
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Durch eine photoelektronenspektroskopische Untersuchung des Radikalkations des Methylenhomocuneans 8 in Verbindung mit den sterisch fixierten Bicyclopropylen 5, 6, 7 und 9 wird gezeigt, daß die vertikale Stabilisierung in den Radikalionen von 5 und 8 von vergleichbarer Größenordnung ist (β ≈ 0.3 eV). Der Unterschied in den Solvolysebeschleunigungen 17/18 (Faktor 20) und 3/1 (Faktor 10( 12 )) kann deshalb nicht auf vertikale Stabilisierungseffekte zurückgeführt werden, sondern demonstriert eindringlich die homoaromatische Stabilisierung in einem verzerrten, überbrückten Übergangszustand auf der Reaktionskoordinate zwischen 3 und 4 .