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Basenkatalysierte N ‐Glycosidhydrolyse nach Alkylierung von 2‐Thiocytidin mit Iodacetamid
Author(s) -
Kröger Manfred,
Cramer Friedrich
Publication year - 1977
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19771100138
Subject(s) - chemistry , alkylation , hydrolysis , medicinal chemistry , glycosidic bond , nucleoside , cationic polymerization , pyrimidine , stereochemistry , polymer chemistry , catalysis , organic chemistry , enzyme
Die Alkylierung des seltenen Nucleosids 2‐Thiocytidin ( 1 ) mit Halogenacetamid ( 2 ) führt zu einem Produkt der kationischen Struktur 3 . Die optimale Alkylierungsgeschwindigkeit wird bei pH 6 erreicht. Isoliertes 3 zersetzt sich in Wasser unabhängig vom pH‐Wert: Für den Bereich von pH 3 bis 8 wird eine Hydrolyse der glycosidischen Bindung beobachtet, deren Geschwindigkeit der Konzentration an OH − ‐Ionen nahezu proportional ist. Bei pH 9 findet ein Wechsel im Zersetzungsmechanismus statt, so daß im pH‐Bereich oberhalb von 9 Produkte unter Erhaltung der glycosidischen Bindung beobachtet werden. 4‐Amino‐2‐carbamoylmethylthio‐1‐(β‐ D ‐ribofuranosyl)pyrimidinium‐chlorid ( 3a ) ist das erste Beispiel für einen basenkatalysierten Hydrolysemechanismus in der Pyrimidin‐Nucleosid‐Reihe.

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