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Indoleninoxide, III. Photoisomerisierung und Acidolyse von 3,3‐Dimethyl‐3 H ‐indol‐1‐oxiden
Author(s) -
Döpp Dietrich
Publication year - 1976
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19761091213
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Bei Belichtung der 3 H ‐Indol‐1‐oxide 2a,b in Cyclohexan werden die sehr instabilen 7,7a‐Dihydro‐oxazirino[ a ]indole 8a,b gebildet, die unter Wasserstoffwanderung in die Oxindole 4a,b bzw. unter Öffnung der Bindung zwischen C‐2 und C‐3 in die 4 H ‐3,1‐Benzoxazine 15a,b übergehen. Wird 2b in Methanol belichtet, ist 2,4‐Di‐ tert ‐butyl‐6‐isopropylphenylisocyanat ( 14 ) Hauptprodukt. Der Reaktionsablauf, der stark von sterischen Einflüssen und vom Lösungsmittel abhängt, wird teilweise auf der Basis allgemein akzeptierter Vorstellungen über den Verlauf der Photolyse von Nitronen erklärt. Die saure Methanolyse von 2a,b liefert neben den Oxindolen 4a,b die 5‐Methoxy‐3 H ‐indole 26a, b als Hauptprodukte, bei der Hydrolyse von 2a in 25 proz. wäßriger Schwefelsäure werden dagegen Produkte der Ringöffnung zwischen C‐2 und C‐3 erhalten.

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