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Reaktionen polymetallierter Carbonylverbindungen mit Nitroolefinen Eine neue Ringschluß‐ und Anellierungsmethode
Author(s) -
Ehrig Volker,
Seebach Dieter
Publication year - 1975
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19751080617
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Doppelt und dreifach metallierte (Na⊕, Li⊕) Carbonylverbindungen wie sek. Acetamide, Acetylacetaldehyd, Acetylaceton, 2‐Acetylcycloalkanone, Acetessigester und 3,5‐Dioxohexansäure‐methylester addieren sich bei tiefen Temperaturen an aliphatische Nitroolefine und an β‐Nitrostyrole. Wie in anderen Reaktionen solcher Polyalkaliderivate reagiert stets dasjenige C‐Atom mit dem Nitroolefin, welches bei der Metallierung des Vorläufers zuletzt ein Proton abgibt, also die am wenigsten CH‐acide Stellung. Durch die Aufarbeitung kann man bei Umsetzungen der 1,3‐Diketone auf Wunsch entweder offenkettige 6‐Nitro‐1,3‐diketone 12 oder 3‐Hydroxy‐4‐nitro‐cyclohexanone 13 erhalten. Die neue Ringschlußmethode ermöglicht die Darstellung von Cyclohexanonen bis hinauf zu pentasubstituierten ( 16, 17, 19, 20, 25, 26 ), sowie Anellierungen zu Hydrindanen 22 und Decalinen 23 . auch wenn die Cyclisierungsprodukte vier neugebildete Chiralitätszentren enthalten, isolieren wir nur ein einziges, aus den Rohprodukten bereitwillig kristallisierendes Isomeres in teilweise sehr guten Ausbeuten.

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