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Über die Darstellung neuer Fluorphosphazophosphonium‐Salze
Author(s) -
Appel Rolf,
Ruppert Ingo
Publication year - 1975
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19751080225
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die N ‐trimethylsilylierten Iminophosphorane RR′ 2 PNSi(CH 3 ) 3 1a–d (R, R′CH 3 bzw. Ph) reagieren mit PF 5 ‐Ätherat im Molverhältnis 1:2 unter Fluortrimethylsilan‐Abspaltung zu neuartigen Trifluorphosphazophosphonium‐Salzen des Typs [RR′ 2 PN‐PF 3 ]⊕ PF 6 ⊖ 2a–d . Die entsprechende Umsetzung im Molverhältnis 1:1 sowie die Aminolyse von gasförmigem Phosphorpentafluorid führen direkt zu disubstituierten Salzen [(RR′ 2 PN) 2 PF 2 ] ⊕ PF 6 ⊖ 3a–d . Diese sind ebenfalls durch Fluorsilankondensation der Monosubstitutionsprodukte 2a–d mit einem weiteren Molekül Iminophosphoran zugänglich. Nach diesem Syntheseprinzip kann auch das gemischt phosphazo‐substituierte Phosphonium‐hexafluorophosphat [((CH 3 ) 3 PN)(Ph 3 PN)PF 2 ] ⊕ PF 6 ⊖ ( 3e ) hergestellt werden. 3a bzw. 3d läßt sich bei höherer Temperatur mit dem silylierten Phosphinimid 1a bzw. 1b unter Trisubstitution zu den verzweigten Monofluorphosphonium‐Salzen [((CH 3 ) 3 PN) 3 PF] ⊕ PF 6 ⊖ (4a) bzw. [((CH 3 ) 2 PhPN)(Ph 3 PN) 2 PF] ⊕ PF 6 ⊖ ( 4b ) umsetzen. – Die Strukturen der Reaktionsprodukte werden durch Spektroskopie gesichert; eine interessante 19 F‐ 13 C‐Fernkopplung über 3 Heteroatome in den Phenylring des Fluorphosphonium‐Salzes 3b wird beobachtet.