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Zur Frage der Rotationsisomerie bei teilweise fluorierten Carbonyl(acetyl)kobalt‐Komplexen
Author(s) -
Lindner Ekkehard,
Zipper Michael
Publication year - 1974
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19741070505
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Bei der Einwirkung der teilweise fluorierten Acetanhydride 1a und b auf die Carbonyl‐metallate Na[Co(CO) 4 ] ( 2a ) bzw. Na[Co(CO) 3 PR 3 ] ( 2b, c ) erhält man gemäß Gl. (1) und (3) die bisher z. T. noch unbekannten Acetylverbindungen 3a – f . Die Carbonyl(monofluoracetyl)kobalt‐Komplexe 3c und e liegen im Temperaturbereich von −100 bis +80°C als Rotationsisomere vor. Theoretische Überlegungen ergeben, daß eine gehinderte Rotation um die CC‐Bindung gegenüber einer solchen um die CoC acyl ‐Bindung zu bevorzugen ist. Die Verbindungen 3a – f lassen sich zwischen 0 und 70°C entsprechend Gl. (2) und (4) decarbonylieren. Aufgrund der IR‐Spektren besitzen alle hier aufgeführten Acetyl‐ und Methylkomplexe 3a – f und 4a – f pseudo ‐C 3 v ‐Symmetrie. Die Massen‐ und 1 H‐NMR‐Spektren werden diskutiert.