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Perfluordicarbonsäuren, V. Die thermische Decarboxylierung von Tetrafluorterephthalsäuresalzen der 2. Nebengruppe
Author(s) -
Sartori Peter,
Frohn Hermann Josef
Publication year - 1974
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19741070415
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Tetrafluorterephthalsäure ( 1 ) zeichnet sich durch ihre hohe thermische Stabilität aus. Ihr Zn‐ ( 2 ), Cd‐( 3 ) und Hg II ‐Salz ( 4 ) verhalten sich bei gezielter Thermolyse unterschiedlich. Während 3 und 4 sich zu den entsprechenden polymeren Metallorganylen 9 bzw. 7 thermisch decarboxylieren lassen, kann beim Zn‐Salz kein Poly(2,3,5,6‐tetrafluor‐ p ‐phenylenzink) ( 10 ) isoliert werden. Definierte Thermolyseprodukte beobachtet man auch beim Hg I ‐Salz ( 5 ) und beim Hg II ‐jodid‐tetrafluorterephthalat ( 6 ). — Die Spaltung der Metall‐Kohlenstoffbindung bei den polymeren Metallorganylen 7 und 9 mit Halogenverbindungen eröffnet einen präparativen Weg zu 1,4‐disubstituierten Tetrafluorbenzolen. — 7 läßt sich thermisch demercurieren unter Bildung von Poly(perfluor‐ p ‐phenylen) ( 8 ), welches eine hohe thermische Beständigkeit aufweist.

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