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Umsetzungen von Cyclopropyllithium mit Halogenbenzolen
Author(s) -
Kurtz Walter,
Effenberger Franz
Publication year - 1973
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19731060221
Subject(s) - chemistry , aryne , nucleophile , medicinal chemistry , substitution reaction , halogenation , halogen , metalation , nucleophilic substitution , hydride , onium , stereochemistry , metal , organic chemistry , catalysis , ion , alkyl
Cyclopropyllithium und Halogenbenzole ( 1, 5, 11 ) ergeben beim Erhitzen in siedendem Äther Cyclopropylbenzole und Biphenyle; daneben findet Enthalogenierung statt. Die Produktverteilung erlaubt Schlüsse auf den Mechanismus dieser Reaktionen: Für die Enthalogenierung der Bromaromaten wird ein Metall‐Halogen‐Austausch im üblichen Sinne, bei den Fluor‐und Chlorverbindungen Arinbildung und anschließende Hydridübertragung angenommen. Die Einführung von Cyclopropylresten in die Aromaten und die Biarylbildung können sowohl durch direkte nucleophile Substitution wie über Arin‐Zwischenstufen erfolgen. Zunehmende Cyclopropylsubstitution im Aromaten erschwert die Metallierung und damit die Arinbildung; dagegen wird die Direktsubstitution aufgrund der besseren Stabilisierung der anionischen σ‐Komplex‐Zwischenstufe begünstigt.