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Über Metalltrifluorphosphin‐Komplexe, XXXIII Strukturprobleme am Tetrakis(trifluorphosphin)‐eisendihydrid und seinen Alkalisalzen
Author(s) -
Kruck Thomas,
Kobelt Reinhard
Publication year - 1972
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19721051204
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , crystallography , metal , medicinal chemistry , organic chemistry
Die 1 H‐, 19 F‐ und 31 P‐NMR‐Spektren beweisen für den Hydridokomplex H 2 Fe(PF 3 ) 4 ( 1 ) ein temperaturabhängiges Umlagerungsgleichgewicht. Nahe am Siedepunkt (87°) der Verbindung sind die PF 3 ‐Gruppen im Mittel tetraedrisch um das Zentralmetall angeordnet, während die Protonen in der elektronischen Umgebung des Eisen „wandern”. Das unsymmetrische Mössbauer‐Spektrum von 1 deutet darauf hin, daß bei tiefer Temperatur ein Gemisch der cis – und trans –Isomeren vorliegt. Für das Neutralsalz K 2 [Fe(PF 3 ) 4 ] ( 2 ) konnte anhand der NMR– und Mössbauer‐Spektren eindeutig eine T d ‐Symmetrie nachgewiesen werden, während das Hydrogensalz K[HFe(PF 3 ) 4 ] ( 3 ) eine in Richtung Tetraeder verzerrte trigonale Bipyramide darstellt. Ein Vergleich der Mössbauer‐Parameter von J 2 FeL 4 , FeL 5 , H 2 FeL 4 , K[HFeL 4 ] und K 2 [FeL 4 ] (L PF 3 bzw. CO) zeigt aufgrund der übereinstimmenden Quadrupolaufspaltungen, daß die jeweils analogen Koordinationsverbindungen von PF 3 und CO gleiche Molekülsymmetrien besitzen. Weiterhin kann wegen der bei den Trifluorphosphinkomplexen des Eisens nach positiveren Werten verschobenen Isomerieverschiebung gezeigt werden, daß die Summe des s̀‐Donor‐ und π‐Acceptor‐Vermögens beim PF 3 ‐Liganden geringer ist als beim Kohlenoxid.

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