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Über Bindungselektronendichten, II. Approximierung der Differenzelektronenverteilung in den Acetylendreifachbindungen von 1.8‐Bis‐phenyäthinyl‐naphthalin und der Acetylendicarbonsäure
Author(s) -
Jungk Axel E.,
Schmidt† Gerhard M. J.
Publication year - 1972
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19721050823
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , physics
An 1.8‐Bis‐phenyläthinyl‐naphthalin (1) und Acetylendicarbonsäure (2) wird an Hand einer Parameterverfeinerung nur mit Reflexen höherer Ordnung ( 1, 2 ) und einer Rigid‐Body‐Motion‐Analyse ( 2 ) unter Nullgewichtung der Acetylenatome demonstriert, daß der Gebrauch sphärisch symmetrischer Atomformfaktoren in der Kleinste‐Quadrate‐Verfeinerung die Ortsparameter (ca. 0.006 Å) und Temperaturparameter (ca. 0.016 Å2) insbesondere der sp‐Kohlenstoffatome verfälscht. Die normalen und die unter Berücksichtigung dieser Fehler synthetisierten Differenzelektronendichteverteilungen für die Dreifachbindungen unterscheiden sich wesentlich; in letzteren erscheint am Platz des Atoms eine tiefe Mulde „negativer” Elektronendichte, die im Bindungszentrum für eine 1.178 Å lange Dreifachbindung ( 2 ) gegen Null strebt. Eine Verlängerung der Dreifachbindung in 2 auf 1.210 Å, die durch spektroskopische Ergebnisse gerechtfertigt wird, baut ein deutliches Maximum an Elektronendichte im Bindungszentrum auf.