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Metallorganische Lewis‐Basen, VIII. Ein pseudosymmetrischer zweikerniger Metall‐Carbonyl‐Komplex: Die Kristallstruktur von (CO) 5 Cr–As(CH 3 ) 2 –Mn(CO) 5
Author(s) -
Vahrenkamp Heinrich
Publication year - 1972
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19721050504
Subject(s) - chemistry , stereochemistry
Pentacarbonylmangan(dimethylarsenid)‐pentacarbonylchrom, (CO) 5 Cr–As(CH 3 ) 2 –Mn(CO) 5 ( 1 ), kristallisiert monoklin in der Raumgruppe P2 1 /c mit vier Molekülen in der Elementarzelle. In dem Komplex 1 sind das Chrom‐ und Manganatom kristallographisch kaum zu unter‐scheiden. Die beiden formal verschiedenen Bindungen As–Cr (2.52 Å) und As–Mn (2.54 Å) sind nahezu gleich lang, und alle anderen Molekülparameter sind mit denen des symmetrischen Komplexes (CO) 5 Cr–J–Cr(CO) 5 ⊖ nahezu identisch. Dadurch erhält das Molekül von 1 bei freier Drehbarkeit der Metallcarbonylgruppen angenähert Spiegelbildsymmetrie. Eine Diskussion der Bindungsverhältnisse verdeutlicht die Bezeichnung von 1 als pseudosymmetrischen Komplex.