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Zur Biogenese des Xanthocillins, III Die Frage der biogenetischen Gleichwertigkeit der beiden Xanthocillin‐Hälften
Author(s) -
Achenbach Hans,
König Franz
Publication year - 1972
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19721050307
Subject(s) - chemistry , microbiology and biotechnology , biology
Die Bildung von monomarkiertem und dimarkiertem Xanthocillin‐X ( 1 ) durch P. notatum Westling wurde nach Gabe von [ 15 N]Tyrosin studiert. Die Ergebnisse widersprechen der Entstehung von 1 durch Kupplung zweier C 6 ‐C 2 ‐N‐Einheiten aus Tyrosin: In dem symmetrischen Xanthocillin‐Molekül stammt nur ein Stickstoffatom direkt aus Tyrosin. – Gegenwart von p ‐Hydroxy‐phenylbrenztraubensäure bewirkt eine signifikante Erhöhung der Isotopenanreicherung in 1 bei gleichzeitiger Unterdrückung der Bildung dimarkierter Spezies. Wir schließen daraus, daß diese Ketosäure neben Tyrosin an der Biogenese des Xanthocillins beteiligt ist. – Einbauversuche mit [3‐ 2 H 2 ]Tyrosin bestätigen die Resultate.