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Konstitution und Reaktivität der dimeren Perchlorbutenine
Author(s) -
Roedig Alfred,
Bonse Gerhard,
Helm Rudolf,
Kohlhaupt Reinhold
Publication year - 1971
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19711041104
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , medicinal chemistry
Die Dehydrochlorierung der Pentachlorbutadiene 1 und 3 liefert Perchlorbutenin ( 2 ), das je nach der angewandten Temperatur vorzugsweise zum α‐ (80–100°) bzw, β‐C 8 Cl 8 (120 bis 180°) dimerisiert. Für β‐C 8 Cl 8 wird durch Hydrolyse zu 8 und Oxydation zu 9 die Struktur des Perchlorbenzocyclobutens 7 bewiesen. α‐C 8 Cl 8 besitzt auf Grund des 13 C‐NMR‐Spektrums die Struktur 11 eines Bicyclo[4.2.0]octatriens‐(1.5.7). Chemisch ist jedoch die aus dem NQR‐Spektrum abgeleitete Alternativformel 12 nicht sicher auszuschließen. In Ameisensäure oder unter dem Einfluß von Ag⊖‐Ionen in Methanol bzw. Chloroform lagert sich α‐C 8 Cl 8 in das Cyclooctatetraenderivat 32 (γ‐C 8 Cl 8 ) um. Durch Ozonisierung des α‐Isomeren werden die Dihydrophthalsäurederivate 13, 19 und 21 erhalten, die durch Dechlorierung oder Allylumlagerung und 1.7‐Fragmentierung glatt in die zugehörigen Phthalsäure‐ bzw. Benzoesäurederivate übergehen. Nucleophile Agenzien greifen α‐C 8 Cl 8 sehr leicht aromatenbildend an, wobei die entsprechenden Derivate von 7 entstehen. An 7 verlaufen die nucleophilen Substitutionen bedeutend schwerer.

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