z-logo
Premium
Umsetzungen von Cyclopentadienonen mit Diazoalkanen, 7 Versuche mit 2‐Oxo‐4.5‐diphenyl‐cyclopentadien‐dicarbonsäure‐(1.3)‐dimethylester
Author(s) -
Eistert Bernd,
Thommen Arackal J.
Publication year - 1971
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19711041008
Subject(s) - chemistry , diazomethane , tetralin , phenol , medicinal chemistry , methanol , triethylamine , organic chemistry , catalysis
Das Cyclon 3 addiert in aprotischem Medium (Benzol) Diazomethan zum Δ 1 ‐Pyrazolin 4a das bei der Thermolyse in Xylol vorwiegend das Cyclopropanderivat 7a , im höhersiedenden Tetralin das Phenol 8a lieferte. Saure Zersetzung von 4a gab das isomere Phenol 6a , das in konz. Schwefelsäure Ringschluß zum Fluorenon 9a erlitt. In protischem Lösungsmittel (Methanol) reagierte unter N 2 ‐Abspaltung die CO‐Gruppe, wobei teils unter Ringerweiterung ein drittes Phenol 13a , teils das Epoxid 11a entstand; letzteres lieferte in saurem Medium das 6‐Hydroxy‐fulven 12 . — Die Umsetzung von 3 mit Diazoäthan verlief weitgehend analog, doch entstanden einige Produkte bevorzugt, so namentlich 5b und 14b . Phenyldiazomethan und Diazoessigester lieferten mit 3 in Benzol nur die stabilen Δ 2 ‐Pyrazoline 5c und 5d . — Methanol, Äthanol oder Wasser addieren sich an eine CC‐Doppelbindung von 3 zu Verbindungen 17 , wobei nicht nur Alkalihydroxid oder Triäthylamin, sondern auch Phenyl‐diazomethan und Benzoyldiazomethane als „basische” Katalysatoren dienen können. Einige Umsetzungen von 17 bzw. 20 werden beschrieben.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here