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Neue Methode der nucleophilen Substitution durch Ersatz der Carbamoyloxygruppe, II. Darstellung von N ‐Xanthyl‐ und N ‐Thioxanthyl‐arylaminen
Author(s) -
Capuano Lilly,
Zander Rita
Publication year - 1971
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19711040722
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Xanthydrol ( 1a ) und Thioxanthydrol ( 1p ) bilden mit 1 Mol Phenyl‐, 4‐Chlor‐phenyl‐ und α‐Naphthylisocyanat in Gegenwart von Triäthylamin als Katalysator die Urethane 1c – e , r – t . Diese verlieren in heißer Lösung leicht Kohlendioxid und gehen in intramolekularer Reaktion in die N ‐Xanthyl‐ bzw. N ‐Thioxanthyl‐amine 1f – h , u – w über. 1u entsteht außerdem auch durch Substituentenaustausch von 9‐Methylcarbamoyloxy‐thioxanthen ( 1q ) gegen Anilin. Mit 3.4‐Dichlor‐phenyl‐ und Acylisocyanaten kondensieren 1a , p direkt unter CO 2 ‐Entwicklung zu den N ‐(Thio)Xanthyl‐aminen 1i , x bzw. ‐amiden 1l , m . Bei der Umsetzung von 1a , p mit Anilin und α‐Naphthylamin dagegen entstehen ausschließlich die durch ein oder zwei Xanthyl‐ bzw. Thioxanthylreste im Ring substituierten Amine 1j , k , y , z ; 2a , b , und mit 4‐Chlor‐anilin neben 1g das Dixanthylderivat 3 . Bei Anwendung von 2 Mol Isocyanat schließlich bildet 1a die Xanthylderivate 1o , ö symmetrischer Diarylharnstoffe, die auf anderem Wege bisher nicht zugänglich sind.