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Rotationsbehinderung um die Arsen‐ und Antimon‐Stickstoff‐Bindung
Author(s) -
Scherer Otto J.,
Janssen Walter
Publication year - 1970
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19701030911
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , crystallography , stereochemistry
Temperaturabhängige 1 H‐NMR‐Untersuchungen an Aminoarsinen und Aminostibinen des Typs [(CH 3 ) 3 C] 2 El–N[M(CH 3 ) 3 ] 2 (El = As, Sb; M = Si, Ge) zeigen, daß 4a, 4d und 6c bei 35° in der gauche ‐Form mit rotationsgehinderter El–N‐Bindung vorliegen. Die entsprechenden ΔG≠‐Werte betragen für 4a > 23.2 kcal/Mol, für 4d 22.8 kcal/Mol und für 6c 19.6 kcal/Mol. Die Hypothese, daß diese Rotationsbehinderung auf sterische und nicht auf (p→d)π‐Wechselwirkung zurückzuführen ist, wird durch die Vergleichssubstanzen 6a, 6b, 7 und 8 erhärtet. Für 4b, 4c, 4e und 5 geben die 1 H‐NMR‐Spektren einen Hinweis darauf, daß 4b, 4c und 4e bei 35° Rotamere unterschiedlicher Population, 5 ausschließlich ein Rotameres bildet.

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