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Zur Konjugation in makrocyclischen Bindungssystemen, XVI. Kristall‐ und Molekularstruktur von 5.6.11.12.17.18‐Hexadehydro‐tribenzo[ a.e.i ]cyclododecen
Author(s) -
Irngartinger Hermann,
Leiserowitz Leslie,
Schmidt Gerhard M. J.
Publication year - 1970
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19701030416
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Kristallstruktur der Titelverbindung wurde mit Hilfe der SEARCH‐Methode gelöst und aufgrund von 4050 (einschließlich 1484 „unbeobachteten”) Reflexen (sin Θ/λ ≤ 0.66) und 150 starken Reflexen im Bereich 0.66 < sin Θ/λ < 0.81 verfeinert, die mit Mo Kα ‐Strahlung (Differenz‐Filter‐Methode) auf einem mit Lochstreifen gesteuerten Siemens‐Diffraktometer gemessen worden waren. Die Standardabweichung der kristallographisch unabhängigen Längen der Dreifachbindung (1.192 Å) sowie der exocyclischen (1.434 Å) und endocyclischen Bindungen der Benzolkerne (mit Symmetrie m statt 6) beträgt 0.003 Å. Die Abweichung der Kohlenstoffatome der Dreifachbindungen aus den Ebenen ihrer Benzolringe (maximal 0.103 Å) ist signifikant, da die Ringatome selbst durchschnittlich nur 0.004, maximal 0.010 Å außerhalb dieser Ebenen liegen. Die Konformation des Moleküls entspricht eher der Symmetrie m als ō m 2, wofür Packungseffekte verantwortlich gemacht werden. „Overcrowding” der dreifach‐gebundenen ortho ‐Kohlenstoffatome ist nicht klar erkenntlich. Die beobachteten Schwankungen der aromatischen Bindungslängen und ‐winkel werden durch Hybridisierungsunterschiede der mit C oder H substituierten Ringkohlenstoffatome erklärt.

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