Premium
Darstellung und Eigenschaften von N ‐Heptafluorisopropyl‐ und N = Trifluoracetyl‐schwefeldichloridimid und ‐schwefeloxidimid sowie N.O ‐Bis‐trimethylsilyl‐trifluoracetimidsäure
Author(s) -
Von Halasz Und Sigmar P.,
Glemser Oskar
Publication year - 1970
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19701030225
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Bei der Umsetzung von (CF 3 ) 2 C(F)N ‐ SF 2 ( 1 ) entsteht mit Phosphorpentachlorid das neue Schwefeldichloridimid (CF 3 ) 2 C(F)N ‐ SCl 2 ( 2 ). Das entsprechende Schwefeloxidimid (CF 3 ) 2 C(F)N=S=O ( 4 ) bildet sich bei der Reaktion von (CF 3 ) 2 C=NH ( 3 ) mit Thionylfluorid. In Gegenwart von Cäsiumfluorid und elementarem Chlor setzt sich CF 3 CO–N=SCl 2 ( 5 ) zum Teil zu CF 3 CO–N=SF 2 ( 6 ) um. Das neue Schwefeloxidimid CF 3 CO–N=S=O ( 10 ) konnte bei der Umsetzung von Thionylchlorid mit CF 3 C(OSiR 3 ) =NSiR 3 ( 9 ) erhalten werden (R=CH 3 ). Die 1 H‐ und 19 F‐ NMR‐Spektren von 9 machen die Imid‐Struktur wahrscheinlicher als die Amid‐Struktur.