z-logo
Premium
Zum Mechanismus der basenkatalysierten Umlagerungen elektronegativ substituierter Guanidine
Author(s) -
Heesing Albert,
Imsieke Günter,
Maleck Gerd,
Peppmöller Reinmar,
Schulze Harald
Publication year - 1970
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19701030224
Subject(s) - chemistry , guanidine , medicinal chemistry , stereochemistry , organic chemistry
Die Umlagerung der elektronegativ substituierten Guanidine 1a und 1b in alkalischer Lösung führt zu Guanazin (3.4.5‐Triamino‐1.2.4‐triazol ( 3 )) und zu Semicarbazid ( 5 ). In Gegenwart von Carbonylverbindungen entstehen fast ausschließlich deren Semicarbazone. – Wie an 15 N‐indiziertem Material gezeigt wird, verläuft deren Bildung sowohl über ein offenkettiges (Amino‐carbodiimid ( 2 )) als auch über ein cyclisches Intermediäres (Diaziridon‐imin ( 4 )). Analog reagieren Monoalkyl‐guanidine auf zwei Wegen zu 4‐substituierten Semicarbazonen. – Der Anteil dieser Konkurrenzreaktionen hängt stark von Reaktionspartnern und‐ bedingungen ab. Es wird ein Gesamtschema abgeleitet, das alle Befunde erklären kann.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here