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Tetramethylantimonfluorid und ‐hydroxid — zwei einfache Molekülverbindungen
Author(s) -
Schmidbaur Hubert,
Weidlein Johann,
Mitschke KarlHeinz
Publication year - 1969
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19691021220
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , polymer chemistry
Die Reaktionen von Pentamethylantimon mit Trimethylzinnfluorid bzw. ‐hydroxid führen zu Tetramethylantimonfluorid ( 1 ) und ‐hydroxid ( 2 ). Nebenprodukt ist Tetramethylzinn. 2 entsteht neben Methan auch aus Sb(CH 3 ) 5 und Wasser. 1 und 2 wurden analytisch und spektroskopisch charakterisiert. Die beiden Verbindungen sind tief‐schmelzende und leichtflüchtige Substanzen, die aus Monomeren aufgebaut sind. Die IR‐ und Raman‐Spektren lassen eine trigonal‐bipyramidale Struktur vermuten, in der F bzw. OH eine axiale Position besetzt (C 3v ). 1 H‐NMR‐ und 19 F‐NMR‐Spektren beweisen einen raschen Platzwechsel der Liganden. Beide Male werden keine Anhaltspunkte für eine ionische „Stibonium‐Struktur” [(CH 3 ) 4 Sb]⊕F, OH⊖ gefunden. Aus Sb(CH 3 ) 5 und Alkoholen entstehen Tetramethylantimon‐alkoxide (CH 3 ) 4 SbOR; R CH 3 , C 2 H 5 , i‐C 3 H 7 und C(CH 3 ) 3 . Es handelt sich in allen Fällen um monomere Molekülverbindungen des fünfwertigen Antimons.
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