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Reaktionen CH‐aktiver Verbindungen mit Aziden, XXV. Synthese von Diphenylphosphinyl‐diazomethanen durch Diazogruppen‐Übertragung
Author(s) -
Regitz Manfred,
Anschütz Walter
Publication year - 1969
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19691020709
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , diazomethane
Diphenylphosphinyl‐acyl‐methane ( 1a–h ) sind aus Diphenylphosphinigsäure‐äthylester und Halogenacetyl‐Verbindungen nach Michaelis‐Arbusow gut zugänglich. Lediglich 4‐Nitro‐phenacylbromid liefert dabei in einer konkurrierenden Perkov‐Reaktion einen beträchtlichen Anteil des isomeren Diphenylphosphinsäure‐[α‐(4‐nitro‐phenyl)‐vinylesters] ( 2e ). Die Methylenverbindungen 1a–g werden durch Diazogruppen‐Übertragung in die substituierten Diazomethane 3a–g umgewandelt. Die gleiche Reaktion von Diphenylphosphinyl‐carbamoyl‐methan ( 1h ) führt zunächst zum 5‐Hydroxy‐4‐diphenylphosphinyl‐1.2.3‐triazol ( 5 ), das aber beim Erwärmen in Dimethylformamid zum Diazomethan 4 isomerisiert. — Diphenylphosphinyl‐phenyl‐diazomethan ( 11 ) wird aus 8 erhalten. Der versuchte Syntheseweg 8 → 10 → 13 → 14 → 11 führt vom Triazolin 14 ausschließlich unter intramolekularer PO‐aktivierter Olefinierung zu 4(bzw. 5)‐Phenyl‐1.2.3‐triazol ( 15 ) und Diphenylphosphinsäure. Der Diazogruppen‐Übertragung auf Diphenylphosphinyl‐pyridyl‐(2)‐methan ( 16 ) folgt Ringschluß zum Triazolopyridin 18 . — Die Umsetzung von Diphenylphosphinyl‐cyan‐methan ( 22 ) mit p ‐Toluolsulfonsäureazid verläuft anomal zu Diphenylphosphinsäure‐ p ‐toluolsulfonsäureamid ( 24 ).

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