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Reaktionen CH‐aktiver Verbindungen mit Aziden, XXIII Synthese von α‐Diazo‐phosphonsäureestern
Author(s) -
Regitz Manfred,
Anschütz Walter,
Liedhegener Annemarie
Publication year - 1968
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19681011113
Subject(s) - chemistry , diazo , medicinal chemistry , stereochemistry
Die α‐Diazo‐phosphonsäureester 2a — g entstehen bei der Diazogruppen‐Übertragung mit p ‐Toluolsulfonsäureazid auf die PO‐aktivierten Methylenverbindungen 1a — g ; die analoge Umsetzung des Carbamoylmethanphosphonsäure‐diäthylesters ( 3 ) verläuft über das Diazo derivat 4 zum Triazol 5 . Die entformylierende Diazogruppen‐Übertragung versagt allerdings bei der Anwendung auf 2‐Oxo‐1‐phenyl‐äthanphosphonsäure‐diäthylester ( 6 ). Statt des erwarteten 2a wurde lediglich 4(5)‐Phenyl‐1.2.3‐triazol ( 9 ) erhalten; sein Entstehen wird über das Triazolin 8 gedeutet, das den Phosphono‐Rest in einer intramolekularen PO‐aktivierten Olefinierung abspaltet. Für die Synthese von hat sich vor allem die Bamford‐Stevens ‐Reaktion bewährt, die von 11 ausgehend über die syn‐anti ‐Isomeren 13 bzw. 12 , verläuft. Diäthylphosphono‐phenyl‐diazomethan ( 2a ) und das 4‐Nitro‐Derivat 2b addieren sich an Methyl‐vinyl‐keton zu den Δ 2 ‐Pyrazolinen 14a und b .

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