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Darstellung und Eigenschaften von Tetrafluorphthalsäure‐Derivaten
Author(s) -
Sartori Peter,
Golloch Alfred
Publication year - 1968
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19681010615
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Durch Oxydation von Octafluornaphthalin ( 2 ) mit konzentrierter Salpetersäure wurde Tetrafluorphthalsäure ( 1 ) als mäßig starke Säure im präparativen Maßstab erhalten. Während sich die Alkali‐ und Erdalkalisalze von 1 thermisch rasch und ohne definierte Reaktionsprodukte zersetzten, erfolgt die thermische Zersetzung von Quecksilbertetrafluorphthalat ( 3 ) in zwei getrennten, isoliert durchführbaren Schritten. Bei 220° erfolgt unter Abspaltung von 1 Mol CO 2 pro Mol 3 die Bildung des offenbar trimeren Produktes 4 . Bei 300° bildet sich unter Abspaltung von 2 Mol CO 2 pro Mol 3 ein Pyrolyseprodukt der Konstitution 5. 5 wird mit Ag zu Perfluorbiphenylen ( 6 ), mit J 2 zu 1.2 Dijod‐tetrafluorbenzol ( 7 ) umgesetzt, während 4 mit Salzsäure zur Tetrafluorbenzoesäure 8 gespalten wird.

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