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Mutterkorn‐Farbstoffe, XVII. Biosynthese der Ergochrome
Author(s) -
Franck Burchard,
Hüper Fritz,
Gröger Detlef,
Erge Dieter
Publication year - 1968
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19681010610
Subject(s) - chemistry , microbiology and biotechnology , stereochemistry , biology
Secalonsäure A und 9 ähnliche Mutterkorn‐Farbstoffe, die Ergochrome, welche aus Roggenmutterkorn isoliert und aufgeklärt worden waren, ließen sich auch aus Flüssigkeitskulturen des Mutterkornpilzes Claviceps gewinnen. Nach Verfüttern von [2‐ 14 C]‐, [1‐ 14 C]‐ und [2‐ 3 H]Natriumacetat an Flüssigkeitskulturen eines Claviceps spec. aus Japan wurden radioaktive Ergochrome isoliert und deren Radioaktivitätsverteilung durch Abbau bestimmt. Das Ergebnis steht mit der Annahme in Einklang, daß die Biosynthese der Ergochrome aus Acetateinheiten über Endocrocin ( 11 ) oder ein ähnliches Anthrachinon‐Derivat und dessen oxydative Ringöffnung erfolgt. Somit handelt es sich bei den Ergochromen um seco‐Anthrachinone . [U‐ 14 C]Shikimisäure wurde nicht in die Ergochrome eingebaut.

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