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Monosaccharide mit stickstoffhaltigem Ring, XIV. Untersuchungen über die magnetische Anisotropie der Amidgruppe
Author(s) -
Paulsen Hans,
Todt Klaus
Publication year - 1967
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19671001029
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , crystallography , medicinal chemistry
An sterisch fixierten N ‐Acyl‐piperidin‐Derivaten wurde gezeigt, daß die magnetische Wirkung der Amidgruppe die Protonen von N ‐Alkylresten im wesentlichen nur bei cis ‐ständiger Carbonylgruppe beeinflußt, wobei Verschiebung der NMR‐Signale zu niedrigerem oder höherem Feld erfolgen kann. Ein allgemeines Modell (Abbild. 2) gibt die Bereiche an. Äquatoriale Protonen der α‐Methylengruppen von N ‐Acetyl‐piperidinen befinden sich im Entschirmungsbereich (deshielding), entsprechende axiale Protonen im Abschirmungsbereich (shilding). Bei frei rotierenden N ‐Methylgruppen durchlaufen die Protonen abwechselnd beide Bereiche. Die dabei erfolgende Mittelwertbildung zeigt, daß die Abschirmung über‐wiegt. Die Kenntnis der magnetischen Anisotropie ermöglicht eine Konformationsanalyse des 2‐Methyl‐ N ‐acetyl‐piperidins ( 8 ), das eine Konformation mit axialer CH 3 ‐Gruppe bevorzugt.

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