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Über die katalytische Wirkung der Diazoalkane als Protonenüberträger: Bildung von Benzoxazinen, Benzothiazinen, Chinazolinen und Phenylglycinamiden sowie ihren Benzologen
Author(s) -
Capuano Lilly,
Zander Mechthild
Publication year - 1966
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19660991005
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Diazoalkane katalysieren die Reaktion von H‐aktiven Verbindungen der allgemeinen Formel 1 mit Isocyanaten und Isothiocyanaten ( 2 ), wobei über die Primäraddukte 3 hinaus Oxazin‐, Thiazin‐ und Chinazolinderivate der allgemeinen Struktur 4 gebildet werden (Gl. 1). Die katalytische Wirkung der Diazoalkane nimmt in der Reihenfolge: Diazoäthan, Diazomethan, Phenyldiazomethan zu; Diazoessigester ist unwirksam. Im Gegensatz zu der gewöhnlichen basekatalysierten Bildung von 3 aus 1 und 2 geht die Geschwindigkeit von Reaktion (1) parallel mit der Protonbeweglichkeit von 1 . Die katalytische Wirkung der Diazoalkane wird durch die Bildung von Protonbrückenkomplexen zwischen 1 und dem Diazoalkan erklärt; ähnlich die Cyclisierung von 3 zu 4 . In Gegenwart von Diazomethan reagieren o ‐Amino‐carbonsäureester mit Isocyanaten zu o ‐Alkoxycarbonylanilino‐essigsäureamiden der allgemeinen Formel 10 .

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