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Die Synthese sekundärer Carbonsäuren nach der Ameisensäure‐Methode
Author(s) -
Haaf Wolfgang
Publication year - 1966
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19660990410
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Umsetzung unverzweigter Olefine oder Alkohole nach der Ameisensäure‐Methode verlief bisher wegen der niedrigen Kohlenoxid‐Konzentration von ca. 10 −3 Mol/ l fast ausschließlich unter Umlagerung zu tertiären Carbonsäuren. Durch Verringerung der Rührintensität läßt sich eine Übersättigung mit ca. 10 −1 Mol CO/ l erreichen. Bei dieser um zwei Zehnerpotenzen höheren CO‐Konzentration führt die Ameisensäure‐Methode bei unverzweigten Olefinen oder Alkoholen zur bevorzugten Bildung sekundärer Carbonsäuren.