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Fluorierungen organischer Verbindungen mit Chlortrifluorid, IV. Zur Umsetzung von Chloroform und 1.1‐Difluor‐1.2.2‐trichloräthan (F 122) mit Chlor oder Chlortrifluorid in der Gasphase
Author(s) -
Cornils Boy,
Eckermann Reiner,
Schiemann Günther
Publication year - 1966
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19660990129
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , chloroform , organic chemistry
Chloroform und 1.1‐Difluor‐1.2.2‐trichlor‐äthan (F 122) F 122 (= Frigen 122) als Kurzbezeichnung entspr. Frigen, Freon, Kaltron u. ä. Handelsbezeichnungen®. wurden zwischen 100 und 270° mit ClF 3 und zum Vergleich mit elementarem Chlor in der Gasphase umgesetzt. Chloroform reagierte sowohl mit Cl 2 als auch mit ClF 3 leichter als F 122. Bei der Halogenierung von F 122 macht sich der stabilisierende Einfluß von Halogenatomen in α‐Stellung zum substituierbaren H‐Atom bemerkbar. Chloroform wird durch ClF 3 lediglich fluoriert. Bei der H‐Substitution von F 122 betrug das Verhältnis Cl: F der aus dem ClF 3 stammenden Halogene in den Reaktionsprodukten etwa 1 : 1, so daß der Rest des Fluors als HF verlorenging. Dies gilt bei vielen organischen Verbindungen für die Halogenierung mit ClF 3 .

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