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Untersuchungen an Methylzinn‐amiden
Author(s) -
Lorberth Jörg,
Kula MariaRegina
Publication year - 1965
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19650980224
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Die einfachen PMR‐Spektren der Methylzinn‐dimethylamide (CH 3 ) 4‐n Sn‐[N(CH 3 ) 2 ] n und einiger Substitutionsprodukte aus der Reaktion mit Hexamethyldisilazan werden mitgeteilt. Es wird dabei immer nur ein Silazanrest in das Zinnamid eingeführt. Frühere Ergebnisse und obiger Befund sprechen für die Annahme eines nicht unbeträchtlichen Doppelbindungsanteiles für die Zinn‐Stickstoffbindung. Für diese Deutung spricht auch die Kopplung der magnetisch aktiven Zinnisotope 117 , 119 Sn mit den Protonen der über den Stickstoff gebundenen Methylgruppen, die bei reinen Methylzinn‐dimethylamiden nicht beobachtet wurde.