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Über Umylidierungen, Substitutionen und Eliminierungen durch Trimethylammonium‐methylid
Author(s) -
Weygand Friedrich,
Daniel Helmut,
Schroll Armin
Publication year - 1964
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19640970502
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Trimethylammonium‐methylid (I) bewirkt als starke Base Umylidierungen nicht nur mit Phosphoniumsalzen, sondern auch mit quartären Ammoniumsalzen. So wird Trimethyl‐äthyl‐ammoniumbromid durch I in einer α′.β‐Eliminierung zu Trimethylamin und Äthylen gespalten. — I setzt sich mit elektrophilen Reaktionspartnern um, wie Kohlendioxyd, Benzonitril und Benzoesäure äthylester. Entsteht dabei ein α‐acides Ammoniumsalz, so wird dieses durch einen Überschuß an I in sein Ylid übergeführt, das weiterreagiert. — Bei der Reaktion von I mit aliphatischen Halogeniden wird die Substitutionsreaktion zurückgedrängt durch Eliminierungsreaktionen: Durch β‐Eliminierung entstehen aus n‐Hexylbromid und Cyclohexylbromid die Olefine n‐Hexen (41%) und Cyclohexen (92%) und durch α‐Eliminierung aus Methylbromid und Benzylbromid Carbene, die Folgereaktionen eingehen. — Es wird eine vereinfachte Darstellung von I in Tetrahydrofuran (THF) beschrieben.

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