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Zur Einwirkung von Schwefelkohlenstoff auf N ‐methylen‐aktive Pyridinium‐ und Isochinoliniumsalze
Author(s) -
Kröhnke Fritz,
Steuernagel Hans Helmut
Publication year - 1964
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19640970426
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
N ‐Phenacyl‐isochinoliniumbromid läßt auch bei der Umsetzung mit Schwefelkohlenstoff die gegenüber der entsprechenden Pyridiniumverbindung stärkere Positivierung der 1‐Stellung hervortreten: Es entsteht das Thiazolo[2.3‐ a ]isochinolinium‐Ringsystem. Während N ‐[ p ‐Nitro‐benzyl]‐pyridiniumbromid mit Schwefelkohlenstoff das erwartete Dithioessigsäurebetain bzw. dessen tiefblau lösliches Natriumsalz und mit Alkyljodid das S ‐Alkyl‐betain, weiterhin Äthylen‐mercaptale bildet, führt die analoge Umsetzung beim p ‐Nitro‐, p ‐Cyan‐ und p ‐Chlor‐benzyl‐isochinoliniumbromid unter Dehydrierung zu einem Thiazolo‐[2.3.‐ a ]isochinoliniumbetain, das sich am Schwefel alkylieren läßt; daneben wird etwas Isochinolon gebildet.