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Zur Hydrolyse amphoterer Metallalkoxide, III. Die Verseifung von Niob(V)‐säure‐pentaäthylester in Gegenwart von Anhydrobasen
Author(s) -
Fuchs Joachim,
Jahr Karl Friedrich,
Heller Gert
Publication year - 1963
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19630960926
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Durch Hydrolyse von Niob(V)‐säure‐pentaäthylester in organischen Lösungsmitteln in Gegenwart von Basen lassen sich definierte Polyniobate erhalten. Ihr Base‐Säure‐Verhältnis hängt im wesentlichen vom p K ‐Wert der Base ab. – Die Existenz folgender Polyniobate wurde sichergestellt: Decapyridinium‐icositetraniobat (C 5 H 5 NH) 10 Nb 24 O 65 , Pentaurotropinium‐enneahydrogen‐dodecaniobat (C 6 H 12 N 4 H) 5 H 9 Nb 12 O 37 , Hexaammonium‐octahydrogen‐dodecaniobat (NH 4 ) 6 H 8 Nb 12 O 37 , Octapiperidinium‐hexahydrogen‐dodecaniobat (C 5 H 11 NH) 8 H 6 Nb 12 , O 37 und Octakalium‐hexaniobat K 8 Nb 6 O 19 . Kristallwasser wird unter den angegebenen Reaktionsbedingungen nicht eingebaut. Sofern aus räumlichen Gründen Notwendigkeit für den Einbau von Lösungsmittelmolekülen besteht, werden organische Solventien aufgenommen. – Die Polyniobate schwacher organischer Basen sowie das Ammoniumsalz wurden erstmalig erhalten. Die Darstellungsmethode bietet somit nicht nur die Möglichkeit einer Konstitutionswasserbestimmung, sondern ist auch präparativ von Interesse.